„Gießen wie Gott in Frankreich“

02.01.2019
 

Neue Wechselausstellung im GiKaMu – Öffentliche Führung am 13. Januar um 15 Uhr

Lange hat das Gießkannenmuseum betont, nicht unbedingt das antiquarisch Wertvolle in den Fokus zu rücken. Inzwischen ist die Sammlung des GiKaMu durch Schenkungen so groß, dass auch gezielt nach dem gesucht wird, was sich bislang noch nicht in der Sammlung befindet – also: historische Gießwerkzeuge. Fünf spektakuläre Neuzugänge konnten im Dezember des vergangenen Jahres in Paris für das GiKaMu entgegengenommen werden. Einem Freund des Museums, der dort lebt, ist es durch gezielte Recherche gelungen, einige historisch interessante und formal umwerfende Stücke für das Museum ausfindig zu machen.

Die Exponate aus der Stiftung von Ernst Stark, die aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert stammen, sind nun die Glanzstücke der neuen Wechselausstellung, die Gießkannen aus Frankreich zeigt. Die ältesten Kannen beeindrucken durch ihr großes Format, eine ungewöhnliche Gestalt und überproportionierte Brausen. Handwerklich solide gefertigt sind diese imposanten Freilandkannen Gießwerkzeuge, die auch als Skulpturen durchgehen würden. Zu sehen sind diese und andere Highlights aus Frankreich ab dem 13. Januar zu den Öffnungszeiten im GiKaMu; eine öffentliche Führung findet an diesem Tag um 15 Uhr statt.

Der Stifter Ernst Stark mit Kannen.