DRI.M.264 Modell „Liebermann lässt grüßen“

DRI.M.264 Modell „Liebermann lässt grüßen“
Kategorie: Drinnen / Metall 
Stifter/in: Christine Littau-Rust, Linden
Beschreibung:

Blech, ca. 800 ml, olivfarben lackiert, schlanker, quergerillter Korpus, ein Henkel, Spreize, Spritzschutz, Aufkleber am Boden: „Watering Can“, made in China, Entwurf: NL, neuwertig, modellgleich mit DRI.M.235

Geschichte:

Dieses olivgrüne Exemplar stammt aus Berlin, wo sich Max Liebermann 1909 einen Sommersitz in der Villenkolonie Alsen auf einem Wassergrundstück am Wannsee errichten ließ. 7000 Quadratmeter umfasste das Grundstück, auf dem die Villa nach seinen Vorstellungen umgesetzt wurde und in der er bis 1935 die Sommermonate verbrachte.
Über eine breite Terrasse ging der Blick über Blumen, eine große Wiese, Heckengärten und eine Birkenallee hinunter bis zum See. Auf der anderen Seite des Gebäudes wurde ein Nutzgarten angelegt, in dem neben Blumen vor allem jede Menge Gemüse gedieh. Hier entdeckte Liebermann entscheidende Motive für sein Spätwerk. Über 200 Gemälde sowie Pastelle und Grafiken entstanden allein in dem nach eigenen Ideen gestalteten Garten.
Und wo ein Garten ist, sind natürlich auch Gießkannen zu finden. Im kleinen Shop des heutigen Privatmuseums am Wannsee entdeckte die Überbringerin ein recht interessant gefomtes Modell - und noch dazu in einer Größe, die das bequeme Verstauen für den Transport ermöglichte. Wegen seiner ungewöhnlichen Form trat das olivgrüne Gefäß gegen einen adäquaten Einkaufspreis seinen Weg von der Berliner Liebermann-Villa zum Gießener GiKaMu an.

 

Die Exponate