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„Wässernd“
Gestaltete Objekte der Metallbildner*innen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau

Foto: Lara Herrmann

Fortsetzung der Reihe SCHNITTSTELLEN mit einer Kooperationsausstellung im GiKaMu

Eröffnung: am Dienstag, den 2. Juni um 18 Uhr
Ort: Gießkannenmuseum ,
Sonnenstraße 3, Gießen
Ausstellungsdauer: 3. Juni bis 12. Juli 2026
Begrüßung: Ingke Günther
Einführung: Lara Herrmann

Im Jubiläumsjahr reihen sich die Veranstaltungen im Gießkannenmuseum dicht aneinander. Am 2. Juni eröffnet das GikaMu nun die Ausstellung „Wässernd“, die sich durch eine erfreuliche Kooperation mit der Zeichenakademie in Hanau entwickelte. Durch eine ehemalige Auszubildende der Zeichenakademie, die nun in Gießen studiert und mit einer Seminararbeit bereits im GiKaMu vertreten war, kam die Verbindung zustande. Schnell war klar, dass man gerne etwas gemeinsam entwickeln möchte.
Die Kooperation setzt die Reihe SCHNITTSTELLEN fort, die sich auf Arbeiten von Studierenden und die Zusammenarbeit mit Hoch- sowie Berufsfachschulen konzentriert.

Konkret hat das 2. Ausbildungsjahr der Metallbildner*innen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau im Projekt „Wässernd“ verschiedene Arten des Umgangs mit Wasser erkundet. Am Anfang stand ein Besuch des Gießener Museums mit zwei Workshops. Die Auszubildenden konnten sich in diesem Rahmen Begriffen des „Wässerns“ durch das Schreiben mit Wasser im öffentlichen Raum nähern. Mit der Sammlung des Museums beschäftigten sie sich anschließend genauer, indem die Charaktere einzelner Gießkannen mit alternativen Materialien nachgeahmt wurden. Im weiteren Unterrichtsverlauf fanden in Vorbereitung auf die konkrete Gestaltung dann verschiedene Kreativaufgaben, Wasserexperimente, Modellbauübungen und Formstudien statt. Es kamen unter anderem Techniken wie Schweißen, Rundbiegen, Abkanten und Metalldrücken zum Einsatz.
Ziel des Projekts unter der Leitung von Lara Herrmann und Michel Pfister war es, Objekte in Metall zu gestalten, die spezifische Begriffe interpretieren, wie Wasser sich bewegen oder austreten kann. Daraus sind verschiedene Objekte entstanden, die sich in ihrer Funktionalität unterscheiden und auf spielerische, experimentelle oder poetische Art und Weise Wasser in Bewegung versetzen. 

Wir freuen uns sehr, diese künstlerischen Arbeiten in Metall nun im Gießkannenmuseum präsentieren zu können. Am Eröffnungsabend werden sie von den Metallbildner*innen vorgestellt, dürfen ausprobiert und wässernd zum Einsatz kommen.

Mit Objekten von:
Hannah Hölzl, Émilie-Bambina Houiller, Lorena Karim Lazaro, Mattes Kellermann, Carla Kohler, Philipp Lach, Jessica Ladwig, Sara Muthig, Amelie Louise Schüttler, Jona Stoppel und Ayan Wozniak

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Foto: Lara Herrmann