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DRI.M.305 „Turmbläsers Kanne“

Diese betagte Kanne wurde wegen fortgeschrittener Undichtigkeit im Museum abgegeben. Sie hat über Jahrzehnte ihre Dienste im Haushalt von Alfred Joswig getan, der sich in Gießen einen Namen als Turmbläser gemacht hat.
Der 1932 in Masuren geborene Bäckermeister leitete über 30 Jahre den Posaunenchor des CVJM in Gießen. 1974 entstand unter seiner Leitung der Gießener Bläserkreis, der durch das Turmblasen auf dem Stadtkirchenturm über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.
Die vom Sohn im Museum abgegebene Kanne hat aber augenscheinlich nur zum ausgiebigen Wässern gedient und wurde nicht als Blasinstrument zweckentfremdet.

Kategorie

Stifter*in

Stifter: Alfred Joswig, Gießen

Beschreibung

Kupfer, 2 Liter, ovaler Boden, Korpus mit Längssegmentierung, ein Henkel, der über dem Gefäß verläuft und in die Tülle übergeht (beide aus Messing), starke Gebrauchtspuren, Grünspan, Delle am Korpus, an Tülle und Henkel mehrfach repariert

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