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DRI.P.280 „Azubimodell 2“


Im Herbst 2023 bekam das Team des GiKaMu eine überraschende Mail aus Bonn: Dort hatte die Firma Kautex Maschinenbau ein Azubiprojekt umgesetzt, in dessen Rahmen die Produktion von Gießkannen stand. Diese erfolgte im Blasformprozess mit HDPE- und PCR-Kunststoffen. Die Objekte aus PCR (Post Consumer Recyclat) wurden aus gebrauchten Fischernetzen hergestellt.
„Innerhalb des Projektes war es unser Anspruch aufzuzeigen, dass auch Materialien mit einer langen Vorgeschichte weiterhin einen Wert haben und für die Fertigung von hochqualitativen Produkten eingesetzt werden können. Wir wollten unseren Kunden zeigen, dass sich die richtigen Recyclate in schon bestehende Prozesse integrieren lassen. Und auch wenn eine Gießkanne auf den ersten Blick kaum wie ein komplexes Produkt erscheint, so mussten wir doch Herausforderungen wie Oberflächenqualität, Geruch, Blasenbildung und Prozessstabilität begegnen – die beispielhaft für alle Produkte aus gebrauchtem Kunststoff sind.“

Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes stieß der Stifter zufällig, aber begeistert auf das GiKaMu und fragte dort an, ob diese Geschichte, bzw. ihre gießtauglichen Ergebnisse nicht ein Fall für das Kannenmuseum seien. Das sind sie ohne Zweifel!

Geschwisterkanne(n) im GiKaMu: DRI.P.279, DRI.P.281, DRI.P.282, DRI.P.283, DRI.P.284, DRI.P.285, DRI.P.286, DRI.P.287

Kategorie

Stifter*in

Andreas Menzlin, Kautex Maschinenbau, Bonn

Beschreibung


Plastik (PCR), 1 Liter, hellblau meliert, ovaler Boden, runder, flacher Korpus, rundes Logo mit dem Buchstaben „K“ einseitig eingeprägt, ein integrierter Henkel, neuwertig


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