
DRI.M.180 „Keine Kuhglocke“
Im Februar 2015 lieferte die Stifterin eine Großspende im GiKaMu ab. Dieses Exponat wurde gemeinsam mit einem ganzen Rudel aus dem Trödel „Zavelstein“ im Schwarzwald freigekauft. Bei diesem Exponat handelt es sich um ein besonders ausgefallenes Modell, das sich bislang noch nicht in der Sammlung befand. Optisch pendelt es zwischen Kuhglocke und Gießgefäß.
Spätere Recherchen haben ergeben, dass es sich nicht um eine Gießkanne, sondern um ein spanischen Wasserkrug (Botijo) aus Katalonien handelt. Während der traditionelle Botijo aus porösem Ton gefertigt wird, um Wasser durch Verdunstungskälte zu kühlen, existieren historische Gefäße in dieser Form auch aus Kupfer. Typische Merkmale eines Botijos sind zwei Öffnungsröhren (eine breitere zum Befüllen und eine dünnere zum Trinken im Strahl) und ein dazwischenliegender Tragehenkel. Bei unserem Objekt ist nicht bekannt, ob es sich um ein antikisierendes Gefäß oder um ein historisches Botijo handelt.
Spätere Recherchen haben ergeben, dass es sich nicht um eine Gießkanne, sondern um ein spanischen Wasserkrug (Botijo) aus Katalonien handelt. Während der traditionelle Botijo aus porösem Ton gefertigt wird, um Wasser durch Verdunstungskälte zu kühlen, existieren historische Gefäße in dieser Form auch aus Kupfer. Typische Merkmale eines Botijos sind zwei Öffnungsröhren (eine breitere zum Befüllen und eine dünnere zum Trinken im Strahl) und ein dazwischenliegender Tragehenkel. Bei unserem Objekt ist nicht bekannt, ob es sich um ein antikisierendes Gefäß oder um ein historisches Botijo handelt.
Kategorie
Stifter*in
Gerda Weigel-Greilich, Gießen
Beschreibung
Kupfer, 1 Liter, kuhglockenförmig, schwer, gehämmerte Oberfläche, grober Standring, U-förmiger Henkel oben verschraubt, jeweils rechts und links kurze Ausgüsse in fein und breit, stark angelaufen, Grünspanbefall, Kalkablagerungen



